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Steigen die Immobilienpreise weiter?

Gestapelte Münzen neben einem Hausmodell, die auf steigende Preise hindeuten

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Lisa von der Deutschen Teilkauf nimmt Informationen für den Immobilien-Teilverkauf mit Nießbrauchrecht auf.

In den vergangenen zehn Jahren sind die Preise für Häuser und Wohnungen kräftig gestiegen. Einiges spricht dafür, dass der Preisanstieg anhält.

Nach der Finanzkrise 2007/2008 hat es einen wahrhaften Immobilienboom gegeben. Wer ein Eigenheim besaß oder sich eines zulegte, konnte sich glücklich schätzen, denn der Wert seines Wohnhauses oder seiner Eigentumswohnung hat von Jahr zu Jahr unaufhaltsam zugenommen. Ein solcher Boom nährt aber natürlich immer auch die Sorge, dass er bald vorbei sein und sogar ins Gegenteil umschlagen könnte. Die meisten Experten sind sich jedoch einig, dass Wohnimmobilien weiter im Wert steigen werden – wir haben die wichtigsten Argumente gesammelt, die dafür sprechen.

So kräftig sind die Preise für Häuser und Wohnungen bisher gestiegen

Seit etwa 2010 kennen die Preise für Wohnimmobilien nur einen Weg: nach oben. Zwischen 2010 und 2020 haben sich selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser dem Verband deutscher Pfandbriefbanken zufolge insgesamt um 63 Prozent verteuert. Selbst genutzte Eigentumswohnungen sind in dem Zeitraum sogar um 67 Prozent teurer geworden. Besonders steil war der Preisanstieg demzufolge zwischen 2016 und 2020, als die Wohneigentumspreise jährlich um fünf bis acht Prozent gestiegen sind.

Grafik zum Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum, kontinuierlicher Anstieg seit 2010

Diesem starken Preisanstieg konnte bisher noch nicht einmal die Coronakrise etwas anhaben. Selbst im zweiten Quartal 2020, als Deutschland wegen des Lockdowns praktisch stillstand, haben sich im Vergleich zum Vorjahresquartal Ein- und Zweifamilienhäuser um 7,2 Prozent und Eigentumswohnungen um 5,6 Prozent verteuert. Im dritten Quartal 2020 lag der Preisanstieg mit 7,4 Prozent beziehungsweise 6,7 Prozent sogar noch höher. Diese starke Entwicklung während der Krise zeigt, dass Wohnimmobilien als „sicherer Hafen“ eine besonders begehrte Investition darstellen.

Was dafür spricht, dass die Wohnimmobilienpreise weiter steigen

1. Ein wichtiges Argument für weitere Preissteigerungen ist die Zinsentwicklung. Auch wegen der Coronakrise ist mit einer sehr langfristigen Niedrigzinspolitik zu rechnen. Der Leitzins der Europäischen Zentralbank liegt weiterhin bei null Prozent und dürfte sich auf lange Sicht nicht essenziell erhöhen. Das wirkt sich aus zwei Gründen positiv auf die Immobilienpreise aus: Erstens sind Immobilienkredite zu extrem niedrigen Zinsen zu erhalten, weshalb sich auch höhere Immobilienpreise gut finanzieren lassen. Zweitens drängen professionelle Investoren, die nach sicheren Anlagen suchen, vermehrt auf den Immobilienmarkt. Denn weil es für sichere Staatsanleihen fast gar keine Renditen mehr gibt, müssen Investoren Alternativen suchen – und diese finden sie vor allem in Immobilien.

2. Entsprechend beliebt sind Wohnimmobilien inzwischen bei Investoren. „Wohnimmobilien stehen bei Investoren als sichere Anlage hoch im Kurs“, hat etwa der Immobiliendienstleister CBRE analysiert. Auch bei den Immobilienexperten von JLL heißt es über professionelle Investoren, dass bei ihnen „Wohnimmobilien seit langem als attraktive Ergänzung zu etablierten Investitionen“ gelten. Die hohe Attraktivität des Wohnimmobilienmarktes für Profi-Anleger spricht für eine weiterhin positive Preisentwicklung.

3. Doch nicht nur bei den professionellen, sondern auch bei den kleineren Anlegern stehen Wohnimmobilien hoch im Kurs. Vor allem selbst genutzte Immobilien sind äußerst beliebt – in einer Umfrage hat das Marktforschungsinstitut YouGov herausgefunden, dass sich die Hälfte der deutschen Mieter Wohneigentum wünscht. Dabei ist das Marktpotenzial gerade in Deutschland sehr groß, denn anders als in fast allen anderen europäischen Ländern lebt die Mehrheit der Haushalte in Deutschland (noch) nicht im Eigentum, sondern zur Miete.

4. In Deutschland herrscht nach wie vor Wohnraummangel, das Angebot ist also zu klein für die hohe Nachfrage. Der CBRE-empirica-Leerstandsindex 2020 gibt für Deutschland einen Wohnungsleerstand von nur 2,8 Prozent an – damit stagniert der Leerstand auf einem sehr niedrigen Niveau. Vor allem in größeren Städten wie München und Frankfurt am Main gibt es mit einem Leerstand von 0,2 Prozent praktisch gar keine freien Wohnungen mehr. Ein so kleines Angebot führt bei hoher Nachfrage in der Regel zu steigenden Preisen.

5. In einer Bevölkerungsprognose rechnet das Gewos-Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung damit, dass die deutsche Bevölkerung insgesamt bis 2035 um 0,7 Prozentwachsen wird. Vor allem in den Metropolregionen wird mit einem noch deutlich stärkeren Wachstum gerechnet. Für Berlin etwa wird ein Plus von 6,6 Prozent vorausgesagt, Frankfurt am Main soll um 6,2 Prozent wachsen. In Köln und Hamburg soll die Bevölkerung ebenfalls um knapp fünf Prozent zunehmen. Vor allem in solchen Wachstumsregionen ist mit einer erhöhten Wohnungsnachfrage und dementsprechend mit steigenden Preisen zu rechnen.

Marian Kirchhoff
Marian Kirchhoff
Feb. 2021
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